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Umbau & Planung

Barrierefreies Wohnzimmer 2026: Stolperfallen beseitigen, sicher leben

23. Februar 202611 Min. Lesezeit

Warum gerade das Wohnzimmer?

Das Wohnzimmer ist der Raum, in dem Senioren und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen die meiste Zeit verbringen. Fernsehen, Lesen, Besucher empfangen, Mittagsschlaf — alles findet hier statt. Und genau hier lauern die meisten unterschätzten Gefahren: lose Teppiche, herumliegende Kabel, zu weiches Sofa, zu wenig Licht.

Das Gute: Viele Maßnahmen sind günstig und sofort umsetzbar. Teppiche entfernen, Kabel in Kanäle verlegen, Beleuchtung verbessern — dafür brauchen Sie weder Handwerker noch Förderantrag. Erst bei größeren Umbauten wie Türverbreiterung, neuem Bodenbelag oder elektrischen Rollläden kommen Kosten zusammen — die dann aber auch gefördert werden können.

Dieser Ratgeber zeigt die Anforderungen nach DIN 18040-2, alle Maßnahmen mit realistischen Kosten und erklärt, welche Förderung Sie nutzen können.

DIN 18040-2: Was die Norm fürs Wohnzimmer vorschreibt

Die DIN 18040-2 unterscheidet zwei Stufen: „barrierefrei nutzbar" (Grundstandard) und „uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar" (R-Standard).

Bewegungsflächen

NutzungBewegungsflächeErläuterung
Barrierefrei nutzbarmind. 120 x 120 cmFür Personen mit Gehhilfen
Rollstuhlgerechtmind. 150 x 150 cm360-Grad-Wende möglich
Hoher Pflegebedarf200 x 200 cm empfohlenPflegeperson assistiert

Empfohlene Mindestgröße: 20 m² für ein rollstuhlgerechtes Wohnzimmer. Ein Standardrollstuhl hat eine Länge von ca. 120 cm und eine Breite von ca. 70 cm — für eine 360-Grad-Wende braucht man entsprechend Platz.

Praxisregel: Weniger Möbel bedeutet mehr Sicherheit. Vor jedem täglich genutzten Möbelstück (Sofa, Sessel, Regal) sollte eine freie Fläche von mindestens 150 x 150 cm bleiben.

Türen

AnforderungMaß
Lichte Breite (barrierefrei)80 cm
Lichte Breite (rollstuhlgerecht)90 cm
Lichte Breite (mit Pflege)100 cm
Bewegungsfläche vor der Tür150 x 150 cm
Schwellenhöhemax. 2 cm, besser 0

Innentürschwellen im Wohnzimmer sollten vollständig entfernt werden. Schiebetüren sind bei beengten Verhältnissen eine platzsparende Alternative. Mehr dazu in unserem Türverbreiterungs-Ratgeber.

Bedienelemente

ElementNormhöheWarum
Lichtschalter85 cmIm Rollstuhl erreichbar
Steckdosen40–60 cmKein Bücken nötig
Thermostat85–105 cmSitzend bedienbar
Abstand zu Eckenmind. 50 cmSeitliche Anfahrt mit Rollstuhl

Kontraste: Schalter müssen sich farblich deutlich von der Wand abheben. Bei hellen Wänden dunkle Rahmen verwenden.

Bodenbelag: Die häufigste Sturzursache beheben

Der Boden im Wohnzimmer ist nach losen Teppichen und Kabeln die häufigste Sturzursache. Mehr zum Thema in unserem Sturzpräventions-Ratgeber.

Anforderungen

KriteriumAnforderung
Rutschhemmungmind. R9
Höhenabsätzemax. 1,5 mm
Neigungmax. 3 %
Lose Belägenicht zulässig

Empfohlene Materialien

MaterialPreis/m²Vorteile
Vinyl / Designbelag (LVT)25–35 EuroRutschfest, geringe Aufbauhöhe, rollstuhlgeeignet
Linoleum25–40 EuroFugenlos verlegbar, pflegeleicht
Parkett (geölt oder matt)35–80 EuroWarm, rollstuhlgeeignet wenn stuhlrollenzertifiziert
Kork20–40 EuroElastisch, dämpfend bei Stürzen, warm

Nicht empfohlen

  • Lose Teppiche und Läufer — Hauptsturzursache, sofort entfernen
  • Hochflorteppiche — hemmen Rollator und Rollstuhl
  • Vinyl mit Glanzversiegelung — Reflexion blendet
  • Sisal und Jute — schlechte Gleiteigenschaften für Gehhilfen

Wenn Teppich unverzichtbar: Vollflächig verkleben, stuhlrollengeeignet (EN 985), Kanten mit doppelseitigem Klebeband sichern.

Kosten Bodenbelag (ca. 25 m²)

MaterialKosten (inkl. Verlegung)
Vinyl1.500–3.500 Euro
Parkett2.500–5.000 Euro
Laminat1.000–2.500 Euro

Beleuchtung: Dreimal so viel Licht wie gedacht

Ein 70-Jähriger benötigt etwa dreimal so viel Licht wie ein 20-Jähriger für dieselbe Sehschärfe. Die Linse des Auges wird mit dem Alter trüber. Gute Beleuchtung reduziert das Sturzrisiko um bis zu 40 Prozent.

Lux-Empfehlungen

BereichMindest-LuxOptimal für Senioren
Wohnzimmer allgemein100 Lux300–500 Lux
Lesen / Handarbeit300 Lux1.500 Lux (Punktbeleuchtung)
Weg zur Toilette (Nacht)10–30 LuxBewegungsmelder-gesteuert

Die wichtigsten Regeln

  • Schattenfreie Ausleuchtung — keine dunklen Ecken
  • Blendfreies Licht — Indirektlicht und Stehlampen mit Schirm
  • Mischung aus Grund- und Punktbeleuchtung — Deckenleuchte plus Leselampe
  • Beleuchtete Lichtschalter — auffindbar im Dunkeln
  • Schalter auf 85 cm Höhe — im Rollstuhl erreichbar

Kosten Beleuchtung

MaßnahmeKosten
Beleuchteter Lichtschalter nachrüsten10–30 Euro/Stück
Bewegungsmelder (Aufputz)15–40 Euro
Stehlampe mit Lesefunktion80–300 Euro
Smarte Glühbirnen (3er Set)80–150 Euro
Neues Deckenbeleuchtungskonzept (inkl. Elektrik)300–1.500 Euro

Möbel: Richtig sitzen, sicher aufstehen

Sessel und Sofa

Das Sofa ist oft der gefährlichste Gegenstand im Wohnzimmer. Zu weich, zu tief, zu niedrig — wer einmal drin sitzt, kommt ohne Hilfe nicht mehr hoch.

ParameterEmpfehlungWarum
Sitzhöhe50–55 cmFüße flach auf dem Boden, leichtes Aufstehen
Sitztiefe45–50 cmKein tiefes Einsinken
PolsterhärteMittelhart bis hartWeiches Polster = schwieriges Aufstehen
ArmlehnenVorhanden, stabilAbstützen beim Aufstehen
Armlehnen-Höhe25–30 cm über SitzEffektive Abstützung

Standardsofas sind oft nur 40–45 cm hoch. Günstige Sofortlösung: Möbelbeinverlängerungen für 10–30 Euro.

Aufstehsessel

TypKostenFür wen
Mechanischer Aufstehsessel300–800 EuroModerate Einschränkung
Elektrischer Aufstehsessel600–2.000 EuroStärkerer Bedarf, empfohlen
Pflegeliege/-sessel1.500–4.000 EuroHoher Pflegebedarf

Wichtig: Immer probesitzen. Unterschiedliche Körpergewichte erfordern unterschiedliche Polsterhärten. „Zu bequem" bedeutet oft „zu weich" — und erhöht das Sturzrisiko beim Aufstehen.

Couchtisch und Beistelltisch

  • Couchtisch unter 45 cm Höhe ist eine Stolperfalle beim Bücken — Mindesthöhe: 50 cm, besser 55–60 cm
  • Glasplatten: durchsichtig, Stoßgefahr, Splitterrisiko — entfernen
  • Empfehlung: Kleinen stabilen Beistelltisch direkt neben den Sessel statt zentralen Couchtisch

Aufbewahrung

  • Häufig genutzte Gegenstände zwischen 60 und 100 cm Höhe
  • Rollstuhlzone: 40–120 cm erreichbar
  • Keine Leiter oder Tritthocker verwenden
  • Regale mit Rollen nur mit Bremsvorrichtung

Fenster und Rollläden

Das Wohnzimmer ist oft der einzige Raum, von dem aus Senioren Außenbezug haben. Fenster müssen auch im Sitzen nutzbar sein.

ElementAnforderung (DIN 18040-2)
Fensterbrüstung (Unterkante)max. 60 cm
Fenstergriff85–105 cm Höhe
Bedienkraftmax. 25 Newton

Elektrische Rollläden sind eine der wirkungsvollsten Alltagserleichterungen. Nachrüstung: 80–200 Euro pro Rollladenaktor. Mit Smart Home (Somfy, Homematic IP) für ca. 50–70 Euro mehr per Sprachbefehl steuerbar.

Smart Home: Der Gamechanger im Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist der ideale Startpunkt für Smart Home — hier wird die meiste Zeit verbracht. Vertiefende Infos finden Sie in unserem Smart-Home-Ratgeber.

Sprachsteuerung

Für Menschen, die Schalter nicht mehr sicher erreichen können: Licht, Heizung, Rollläden und Telefon per Sprachbefehl bedienen.

GerätPreisTipp
Amazon Echo Dot25–35 EuroKompakter Einstieg
Amazon Echo Show 890–130 EuroDisplay für Videoanrufe, ideal für Senioren
Google Nest Hub60–90 EuroDisplay, Schlafüberwachung

Automatische Nachtbeleuchtung

Bewegungsmelder im Wohnzimmer und auf dem Weg zur Toilette eliminieren das nächtliche Tasten nach Lichtschaltern. Ein Steckdosen-Nachtlicht mit Bewegungsmelder kostet 8–25 Euro und reduziert das Sturzrisiko sofort.

Heizungssteuerung

Manuelle Heizkörperthermostate sind für Menschen mit Arthritis oft nicht mehr bedienbar. Smarte Thermostate (40–80 Euro) lassen sich per App oder Sprachbefehl steuern und heizen automatisch nach Zeitplan.

Kosten Smart Home Wohnzimmer

PaketKostenUmfang
Basispaket150–300 EuroEcho Dot + 2 smarte Birnen + Nachtlicht
Komfortpaket400–800 EuroEcho Show + Rollladen + Thermostat
Vollpaket800–2.000 EuroLicht + Rollladen + Heizung + Sprachsteuerung

Förderfähig? Smart-Home-Komponenten können im Einzelfall von der Pflegekasse gefördert werden, wenn sie die Selbstständigkeit fördern — z. B. automatische Türöffner oder Rollladenantriebe. Immer vorab bei der Pflegekasse anfragen.

Die 8 häufigsten Fehler

1. Lose Teppiche und Läufer belassen

Der häufigste und gefährlichste Fehler. Teppichkanten sind Hauptverursacher von Stürzen. Lösung: Vollständig entfernen oder vollflächig verkleben.

2. Kabel quer durch den Raum

Telefonkabel, Verlängerungskabel, Lampenkabel — unterschätzte Stolperfallen. Lösung: Schnurloses Telefon, Bluetooth-Lautsprecher, selbstklebende Kabelkanäle (ab 15 Euro).

3. Möblierung zu dicht

Zwischen Sofa, Couchtisch und Sideboard bleibt kein Platz für Rollator oder Rollstuhl. Lösung: Radikal entrümpeln. Mindestens 90 cm freien Gang, besser 120 cm.

4. Sofa und Sessel zu weich und zu niedrig

Tiefe, weiche Sitzgelegenheiten sind ein ernstes Problem: zu tief einsitzend, keine Aufstehhilfe. Lösung: Möbelbeinverlängerungen (10–30 Euro) oder Sessel mit 50–55 cm Sitzhöhe.

5. Fehlende Kontraste

Lichtschalter die zur Wand verschwinden, Türrahmen ohne Abgrenzung. Lösung: Kontrastreiche Rahmen, farblich abgesetzte Türrahmen, Übergangsprofile zwischen Bodenbelägen.

6. Rollläden manuell und schwergängig

Schwere Rollläden, die Ziehen erfordern, oder Fenstergriffe in 130 cm Höhe. Lösung: Elektrische Rollläden nachrüsten (150–400 Euro/Rollo).

7. Glänzende Böden und Blendung

Reflektierende Böden verschlechtern die Sehleistung. Lösung: Matte Oberflächen, blendfreie Leuchten.

8. Glasmöbel und wackelige Einrichtung

Glasstische splittern beim Abstützen. Wackelige Beistelltische brechen zusammen. Lösung: Alle Glasmöbel entfernen, stabile Möbel mit breiter Standfläche wählen.

Kosten im Überblick

Maßnahmen ohne Handwerker (sofort, DIY)

MaßnahmeKostenWirkung
Lose Teppiche entfernen0 EuroHoch
Kabel in Kabelkanal20–60 EuroHoch
Bewegungsmelder-Nachtlicht8–25 EuroHoch
Möbelbeinverlängerungen10–30 EuroHoch
Scharfe Kanten polstern5–15 EuroMittel

Maßnahmen mit Handwerker

MaßnahmeKostenFörderfähig
Türschwelle entfernen165–285 EuroJa (Pflegekasse)
Türverbreiterung auf 90 cm1.500–3.000 EuroJa (Pflegekasse, KfW)
Neuer Bodenbelag (ca. 25 m²)1.000–5.000 EuroJa (Pflegekasse)
Beleuchtung erneuern300–1.500 EuroJa
Schalter auf 85 cm versetzen100–300 Euro/RaumJa
Elektrischer Rollladenantrieb150–400 Euro/RolloIm Einzelfall

Gesamtkosten

UmfangKosten
Kleinmaßnahmen (ohne Umbau)200–1.000 Euro
Mittelpaket (Boden + Beleuchtung + Möbel)3.000–8.000 Euro
Vollumbau (rollstuhlgerecht inkl. Tür)8.000–18.000 Euro

Förderung

Pflegekasse (§ 40 SGB XI)

Bis zu 4.180 Euro pro wohnumfeldverbessernder Maßnahme (ab Pflegegrad 1). Leben mehrere Pflegebedürftige im Haushalt: maximal 16.720 Euro.

Förderfähig im Wohnzimmer: Bodenbelag, Türverbreiterung, Schwellenentfernung, Beleuchtung, automatischer Türöffner. Möbel werden in der Regel nicht gefördert.

Wichtig: Antrag immer vor Beginn der Arbeiten stellen. Kostenvoranschlag beifügen, Begründung durch Hausarzt empfohlen. Mehr dazu in unserem Förder-Ratgeber und im Ratgeber zu wohnumfeldverbessernden Maßnahmen.

KfW-Kredit (Programm 159)

Zinsgünstiger Kredit bis 50.000 Euro — kein Pflegegrad erforderlich, ganzjährig verfügbar. Förderfähig: Bodenbelag, Türverbreiterung, Schwellenbeseitigung, Bedienelemente auf Normhöhe.

Steuerbonus

20 % der Handwerkerlohnkosten absetzbar, maximal 1.200 Euro Steuerersparnis pro Jahr. Rechnung mit separat ausgewiesenen Lohnkosten aufbewahren.

Einen Überblick nach Bundesland finden Sie auf unseren Bundesland-Förderseiten.

Schritt für Schritt vorgehen

Sofort (ohne Handwerker, 0–200 Euro)

  1. Lose Teppiche entfernen oder vollflächig verkleben
  2. Alle Kabel in Kabelkanäle verlegen
  3. Bewegungsmelder-Nachtlicht einbauen
  4. Wackelige Möbel und Glasmöbel entfernen
  5. Möbelbeinverlängerungen anbringen

Kurzfristig (1–4 Wochen, 200–1.000 Euro)

  1. Beleuchtung verbessern (mehr Licht, beleuchtete Schalter)
  2. Stabilen Beistelltisch neben den Sessel
  3. Sessel tauschen oder Sitzerhöhung
  4. Sprachassistent einrichten (Echo Dot, 25 Euro)

Mittelfristig (1–6 Monate, 1.000–5.000 Euro)

  1. Neuer Bodenbelag (Vinyl, rutschfest)
  2. Elektrische Rollläden nachrüsten
  3. Lichtschalter auf 85 cm versetzen
  4. Türschwelle entfernen
  5. Aufstehsessel anschaffen

Langfristig (5.000–18.000 Euro)

  1. Türverbreiterung auf 90 cm
  2. Raumplanung für Rollstuhl (150 x 150 cm Wendefläche)
  3. Bedienelemente komplett auf Normhöhe
  4. Automatischer Türöffner

Fachbetrieb finden

Für den barrierefreien Wohnzimmer-Umbau brauchen Sie vor allem:

  • Bodenleger: Für rutschfesten, schwellenlosen Bodenbelag
  • Schreiner / Tischler: Für Türverbreiterung und Schiebetüren
  • Elektriker: Für Schalter, Steckdosen, Beleuchtung und Smart Home

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Häufige Fragen

Was zahlt die Pflegekasse im Wohnzimmer? Bis zu 4.180 Euro pro wohnumfeldverbessernder Maßnahme. Förderfähig: Bodenbelag, Türverbreiterung, Schwellenentfernung, Beleuchtung. Möbel werden nicht gefördert.

Was ist der Unterschied zwischen barrierefrei und rollstuhlgerecht? Barrierefrei: 120 x 120 cm Bewegungsfläche, 80 cm Türbreite. Rollstuhlgerecht: 150 x 150 cm Bewegungsfläche, 90 cm Türbreite, alle Bedienelemente auf 85–105 cm.

Wie hoch muss ein barrierefreies Sofa sein? 50–55 cm Sitzhöhe. Standardsofas sind oft nur 40–45 cm. Möbelbeinverlängerungen (10–30 Euro) sind eine günstige Sofortlösung.

Welcher Bodenbelag ist am besten fürs Wohnzimmer? Vinyl/LVT-Designboden: Gute Rutschhemmung (R9–R10), geringe Aufbauhöhe, pflegeleicht, rollstuhlgeeignet. Ab 25 Euro/m².

Kann ich Smart Home über die Pflegekasse fördern lassen? Im Einzelfall ja — wenn Technik wie automatische Türöffner oder Rollladenantriebe die Selbstständigkeit fördern. Immer vorab bei der Pflegekasse anfragen.

Wie viel Licht braucht ein seniorengerechtes Wohnzimmer? 300–500 Lux für die Grundbeleuchtung (dreimal mehr als bei jüngeren Menschen). Am Leseplatz bis 1.500 Lux. Nachts: gedimmtes Licht über Bewegungsmelder.

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